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Meldekarten

Ansprechpartner

Frau
Daria Hertkorn

Tel:  07031 - 4 286 286
hertkorn(at)drk-boeblingen.de

Stuttgarter Str. 12- 14
71032 Böblingen

Unseren Mitarbeitern des Kreisauskunftsbüros stehen moderne elektronische Datenverarbeitungsmittel mit der Software xenios zur Verfügung. Diese Software ist speziell auf die Erfassung sowie Auswertung von Personendaten ausgelegt und ermöglicht ein effektives Suchen und Verwalten der gesammelten Daten.

Des weiteren leisten Anhängekarten und diverse Vordrucke einen standardisierten und damit schnellen Ablauf von der Datenerfassung bis hin zur Weiterleitung an die zuständigen Stellen ihren notwendigen Beitrag.

Warum denn noch Papier in Zeiten des Smartphones?

Viele stellen uns die Frage, warum wir denn immer noch mit Karten arbeiten, wenn wir doch im Zeitalter des Computers bewegen. Es gibt eine ganze Reihe guter Gründe, warum von allen Fachdiensten, Organisationen und Kommunen die DRK Registrierkarten und keine eigenen Formulare oder EDV-Systeme verwendet werden sollten:

  • Registrierkarten kann jede Einsatzkraft ohne Schulung und Einweisung richtig auszufüllen. Man füllt ein kleines Formular aus, ganz einfach.
  • Es braucht keinen PC, Laptop, Tablet, Smartphone oder PDA, um die Daten zu erfassen. Im Katastrophen- und Großschadensfall können solche Geräte nicht ausreichend zur Verfügung stehen, und die benötigte technische Infrastruktur (z.B. Internet, Mobilnetz, Stromversorgung) ist nicht katastrophenfest.
  • Die Karten lassen sich schneller ausfüllen als sich EDV-Systeme bedienen lassen, vor allem wenn diese im Alltag von den Einsatzkräften nicht benutzt werden.
  • Mit den Registriersystemen des Deutschen Roten Kreuzes befinden sich die Einsatzkräfte auf der rechtlich sicheren Seite. Es werden nur diejenigen Daten erfasst, die tatsächlich benötigt werden und daher erfasst werden dürfen. Auch im Katastrophen- und Großschadensfall behalten die Menschen ihre Grundrechte, z.B. auf informationelle Selbstbestimmung.
  • Die DRK-Registrierkarten sind die einzigen bundesweit einheitlichen Registriersysteme, die es gibt. Das gilt auch für die weitere Verarbeitung der Daten durch die Kreisauskunftsbüros (KABs). Sie arbeiten alle einheitlich mit denselben Prozessen und demselben, bundesweit vernetzten EDV-System.
  • Kommunale und organisationseigene Registriersysteme sind Insellösungen, die den Einsatzkräften aus anderen Kommunen oder Organisationen häufig nicht bekannt sind. Das erschwert und verlangsamt die Registrierung der Betroffenen.

Begrifflichkeiten

Bevor wir in die Karten einsteigen sollten noch zwei Begriffe geklärt werden: 

Registratur / Registrierung:

Die Helferinnen und Helfer des Kreisauskunftsbüros arbeiten zwar mit den Karten, jedoch registrieren sie nicht. Registratur nennt man den Arbeitsschritt, den die Fachdiensthelfer aus Sanitätsdienst und Betreuungsdienst erledigen. Sie nehmen die Daten der verletzten oder unverletzten Personen auf und schreiben sie auf die Karten. Auch das Aufschreiben der eigenen Daten auf die Meldekarte für Einsatzkräfte nennt man Registratur. 

Erfassen / Erfassung:

Dies ist der Arbeitsschritt, den die Helferinnen und Helfer des Kreisauskunftsbüros im ganzen Prozedere übernehmen. Die eingereichten Karten werden auf ihre Vollständigkeit und Leserlichkeit noch einmal überprüft und dann werden die Daten digital erfasst und einer manuellen Kartei zugeführt.

Damit das Kreisauskunftsbüro seine Aufgabe erfüllen kann, gibt es neben dem Computer - wie schon erwähnt - beim Deutschen Roten Kreuz seit vielen Jahren sogenannte Meldekarten, um Verletzte, unverletzt Betroffene und auch um die eigenen Einsatzkräfte zu registrieren. Hier werden die einzelnen Karten und Formulare gezeigt und erklärt.